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Geschrieben von Ocaña am 02.10.2026 um 07:16:
Giro d'Italia 2027
Start in Trieste.
Gerüchte...
- Etappe 1 wird fast komplett in Slowenien stattfinden, um Pogacar zum nächsten Giro d’Italia zu überreden
- Etappe 2 wird um Pordenone herum verlaufen
- Woche 1 wird vom Friaul nach Süditalien führen, die ersten großen Berge werden in Abruzzo sein
- Südlicher Wendepunkt wird Neapel sein. Von Neapel aus geht es das Rennen über Latium und die Toskana in den Norden, eine Etappe in Piemont mit einem großen Wochenende in der Valtellina mit Mortirolo und Gavia
- Etappe 20 soll das Comeback des Zoncolan beinhalten
- Es wird eine hügelige 35-km-Landstraßenzeitfahren um Vicenza mit Ziel auf dem Monte Berico geben
Geschrieben von PassoGiovo am 13.10.2026 um 22:22:
RE: Giro d'Italia 2027
Ein paar Strecken-Gerüchte:
https://www.tuttobiciweb.it/article/2026/10/13/1791899434/giro-italia-2027-mortirolo-passo-gavia-zoncolan
Für die nicht so Übersetzer-App versierten Leser eine kurze Zusammenfassung des Geschriebenen:
Headline: Königs-Etappe mit doppeltem Mortirolo (von Mazzo) in Kombo mit dem Gavia-Pass als Cima Coppi
- Auftakt in Triest mit einer Runde durch Slowenien und Ziel zurück in Triest
- Etappe von Gorizia nach Pordenone, dann weiter in den Süden
- ZF Sulmona-Campo di Giove (Gran Sasso d’Italia-Gebiet)
- Etappe in Neapel
- danach Rückkehr Richtung Norden, Castiglione del Lago zum Autodromo del Mugello
- wie immer wird der Giro in der 3. Woche hart
- Auftakt dazu am 21.05. in der Lombardei: Piani di Bobbio im Lalsassina via Valtorta
- dann Zeitfahren auf dem Autodromo Nazionale Monza, mit den alten Steilkurven im Layout (die Bilder werden bestimmt toll)
- dann die besagte Mortirolo-Etappe (Mortirolo-Gavia-Mortirolo) mit Ziel in Aprica (ein Träumchen, aber ein Mortirolo würde es auch tun)
- Transfer Richtung Brescia mit Etappe von Chiari nach Negrar
- Donnerstag geht es zurück in die Berge nach Madonna di Campiglio
- Freitag findet eine Etappe im Trentino mit Ziel in Österreich statt
- am Samstag geht es von Lienz zum Zoncolan (das braucht keiner als Tappone)
- Schlussetappe dann wieder in Rom
Geschrieben von tal am 13.10.2026 um 23:52:
RE: Giro d'Italia 2027
| Zitat: |
Original von PassoGiovo
- Auftakt dazu am 21.05. in der Lombardei: Piani di Bobbio im Lalsassina via Valtorta |
Mit der San Marco Nordseite davor? Das wäre fein.
| Zitat: |
Original von PassoGiovo
- am Samstag geht es von Lienz zum Zoncolan (das braucht keiner als Tappone) |
Sehe ich auch so. Mortirolo und Zoncolan wären übertrieben.
Geschrieben von KönigderBernina am 14.10.2026 um 07:48:
RE: Giro d'Italia 2027
Der Giro ist streckentechnisch wirklich in einer Krise.
Der Trend zu einfacheren, kürzeren Etappen hat ihm viel Identität genommen. Dazu das Problem mit den hohen Pässen, die man vermeidet.
Den Zoncolan am letzten Wochenende braucht wirklich kein Mensch. Da will man ganz sicher gehen, eine langweilige Etappe zu haben. Die Rundkurse in den Bergen wie nächstes Jahr mit dem Mortirolo bzw. dieses Jahr Piancavallo soll es jetzt jedes Jahr geben. Das nimmt nochmal zusätzlich Flair.
Neapel jedes Jahr ermüdet mittlerweile auch etwas.
Zwei Zeitfahren finde ich allerdings gut.
Geschrieben von Ocaña am 14.10.2026 um 10:20:
RE: Giro d'Italia 2027
Eine wirkliche tappone ist Lienz -> Zoncolan für mich nicht.
So sah das mal aus. Das kann je nach Gesamtstand dann auch ein totes Rennen sein.
Die Lienz-Etappe offenbar auf Wunsch des Zielortes mit
Bannberg und Stronach im Finale. Scheinbar arbeitet man an der überladensten dritten Woche aller Zeiten. Aber auch das kann dann ein totes Rennen sein.
Die Dopplung des Mortirolo klingt nach einer Schneeversicherung. Wenn der Gavia gestrichen werden muss, wird man stolz eine immer noch sehr schwere Etappe präsentieren können. Die klassischere Folge wäre Gavia, Mortirolo, Aprica, Santa Cristina, Aprica.
Und die westlichen Alpen orientieren sich immer mehr zur ASO. Da gibt es offenbar für 2028 eine Bewerbung für Finestre + Sestriere.
Vieles an der Streckenkrise scheint mir einfach die wirtschaftliche Realität zu sein. Die Orte, die für Etappen bezahlen, diktieren dann scheinbar auch diese Schleifen. Das würde ich an deren Stelle auch tun. Aber es zeigt, dass eine Abhängigkeit entstanden ist. Und die zeigt sich in der Strecke.
Ich bin mir recht sicher, dass man eine schöne Rundfahrt mit Start in Triest und Ziel in Rom bauen kann, ohne viele Transfers, auch ohne den Schlusstransfer in den Süden und dennoch mit einigen anspruchsvollen Etappen. Die liegen dann in der Mitte des Rennens.
Edit: Tatsächlich mal als Frage in den Raum. Kann man den Zoncolan auch vertretbar als Pass fahren und nicht als reine Ankunft?
Geschrieben von PassoGiovo am 14.10.2026 um 15:12:
RE: Giro d'Italia 2027
Ich glaube, wir hatten die Diskussion hier im Forum schon mal, ob man den Zoncolan auch runterfahren kann, ohne ein Monte Crostis Debakel zu erleben. Ich meine, dass die Ostseite nach Sutrio als Abfahrt vertretbar wäre. Dann könnte man nördlich von Tolmezzo noch ein oder zwei Hügel einbauen und hätte mit Tolmezzo oder Villa Santina eine schöne Zielankunft. So was hätte ein Potential ähnlich wie eine Etappe über den Mortirolo. Da ist man zum Glück noch nicht auf die Idee gekommen, die Zielankunft oben am Pass zu machen.
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