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Geschrieben von Heidihs am 18.02.2005 um 19:59:
RE: Nutella: ein eindeutiger Fall
Geschrieben von torte am 18.02.2005 um 19:59:
RE: Nutella: ein eindeutiger Fall
| Zitat: |
Original von ogkempf
Substantive, die zum Beispiel auf -ung, -keit oder -heit enden, sind immer weiblich. .
|
DER Spr
ung
DER D
ung
FU K
ung
Geschrieben von ogkempf am 18.02.2005 um 20:30:
Noch so eine Besonderheit der deutschen Sprache, die sie im Ausland ungeheuer unpopulär macht...es gibt immer Ausnahmen (wobei mit -ung eine ganze Silbe gemeint es und ich da keine Ausnahme kenne),
Aber:
Zweisilbige Wörter, die auf -e enden, sind immer weiblich, sagt man. Ich habe mir damals bei jeder neu gelernten Regel den Spaß gemacht Beispiele zu finden, bei dieser Regel kam ich zuerst auf drei Ausnahmen
Der Käse, der Löwe und das dritte weiß ich nicht mehr
Geschrieben von ilKaiser am 18.02.2005 um 20:41:
und kaugummi?
je nach kontext heißt es ja der gummi oder das gummi...
Geschrieben von peso am 18.02.2005 um 20:49:
| Zitat: |
| Der Käse, der Löwe und das dritte weiß ich nicht mehr |
Hase, Rabe, Page, Falke, Rabe, Bulle, Pole, Däne...
Die Regel wankt aber ganz gewaltig...
Geschrieben von torte am 18.02.2005 um 20:51:
Du hast den Raben vergessen...
Mann, ist mir langweilig...
Geschrieben von ogkempf am 18.02.2005 um 20:53:
| Zitat: |
Original von peso
Hase, Rabe, Falke
|
Und hier wankt noch eine andere. Denn eigentlich sollen "kleine Tiere" feminin oder neutral und große Tiere maskulin sein. Aber das ist sowieso ne baknackte Regel, weil niemand weiß was nun groß und was klein ist. Und die Giraffe ist sicher viel größer als der Rabe.
Bei Nationalitäten ist es etwas Anderes, weil man da von männlichen Bewohnern ausgeht. Der Ire, die Irin. Biologisch vorgegebene Geschlechter werden so gut wie nie verändert. Ausnahme:
Das Mädchen.
Das aber wiederum liegt an der umumstößlichen Regel, dass all Wörter, die auch -chen enden neutral sind
Ein weieteres Problem, denn woher weiß man, welche Regel hierarchisch über der anderen steht? Aber ganz ohne Müll, so lernen "wir" hier in der Ausbildung deutsch!
Geschrieben von MrsFlax am 18.02.2005 um 20:57:
| Zitat: |
Original von ogkempf
Bei Nationalitäten ist es etwas Anderes, weil man da von männlichen Bewohnern ausgeht. Der Ire, die Irin. |
oder wie meine kollegin zu sagen pflegt: der irländer, die irländerin
... aber die überweist auch großbritannische pfund
Geschrieben von Kian am 18.02.2005 um 21:04:
| Zitat: |
Original von MrsFlax
| Zitat: |
Original von ogkempf
Bei Nationalitäten ist es etwas Anderes, weil man da von männlichen Bewohnern ausgeht. Der Ire, die Irin. |
oder wie meine kollegin zu sagen pflegt: der irländer, die irländerin
... aber die überweist auch großbritannische pfund
|
das habe ich mal tatsächlich in einer zeitung gelesen. das hat mich dann veranlasst, einen leserbrief zu schreiben.
Geschrieben von ogkempf am 19.02.2005 um 08:44:
Ja!

Tu es nicht!!!
Geschrieben von wildflowersoul am 19.02.2005 um 13:01:
| Zitat: |
Original von ogkempf
Zweisilbige Wörter, die auf -e enden, sind immer weiblich, sagt man. Ich habe mir damals bei jeder neu gelernten Regel den Spaß gemacht Beispiele zu finden, bei dieser Regel kam ich zuerst auf drei Ausnahmen |
ich weiß eins, ich weiß eins! der laie. ha!
Geschrieben von Maxen am 19.02.2005 um 23:48:
| Zitat: |
Original von ogkempf
Und hier wankt noch eine andere. Denn eigentlich sollen "kleine Tiere" feminin oder neutral und große Tiere maskulin sein. Aber das ist sowieso ne baknackte Regel, weil niemand weiß was nun groß und was klein ist. Und die Giraffe ist sicher viel größer als der Rabe.
|
der Käfer? der Tausend füssler? der Borkenkäfer? der spatz, der mistkäfer...
Geschrieben von ogkempf am 20.02.2005 um 20:23:
der Maikäfer, der Fliegenpfurzkäfer, der Hastennichgesehenkäfer, der Postingschindekäfer, ...
Geschrieben von Scorpio am 20.02.2005 um 21:29:
Deutsche Sprache, schwere Sprache !
Eu´ geht`s wohl z`guat ! Sonst habts kei´ Probleme net ?
Weiß doch jeder: das germanisch teutonische Hochdeutsch hat
manchmal, und due to the rules

eh,
mit Verlaub: schwer einen an der Klatsche ...
In diesem Sinne,
Habe di´ Ehr´
Geschrieben von Scorpio am 24.02.2005 um 21:18:
Zum Thema: Das Apostroph ...
Der Gebrauch des Apostrophs im Überblick
Wo ein Apostroph gesetzt werden kann:
Der Apostroph kann dort gesetzt werden, wo das Pronomen "es" zu "s" verkürzt ist:
Wie geht´s ? Nimm´s leicht ! Hat´s geschmeckt ?, etc.
Seit Zulassung der Rechtschreibreform gilt hier der Apostroph als entbehrlich,
man darf daher auch schreiben:
Wie gehts ? Nimms leicht ! Hats geschmeckt ?, etc.
Der Apostroph kann dort gesetzt werden, wo jemand ein Gewerbe eröffnen
und dazu ein Schild im Genitiv anbringen will:
Bellini´s Bar
Der Apostroph kann gesetzt werden, wenn der unbestimmte Artikel
"ein/eine" zu "n" verkürzt ist, was vor allem bei der Wiedergabe von
gesprochener Sprache auftritt:
Was´n Glück !
und mit Verlaub, i´ zitier´nur: Steffi ist´ne tolle Sportlerin.
In allen Fällen dieser "Kann" Kategorie bleibt es dem Schreibenden selbst überlassen,
ob er einen Apostroph setzten will oder nicht.
..............
Wo ein Apostroph nicht mehr gesetzt werden sollte:
[Auszug] Für das wegfallende Endungs <e bei Verben in der ersten Person Singular:
Ich steh im Regen und warte auf dich.
[Auszug] Für das wegfallende Endungs <e beim Imperativ der zweiten Person Singular:
Halt den Mund !
................
Wo ein Apostroph nicht gesetzt werden darf:
Der Apostroph wird nicht gesetzt bei Verschmelzung von bestimmten Artikeln
und vorangeganger Präposition:
unters Bett
..................
Absolut fehl am Platz ist der Apostroph beim Plural <s:
Clubs
.................
Völlig indiskutabel ist auch die Apostrophierung von Wörtern,
die auf <s enden:
unterwegs
...................
Wo ein Apostroph gesetzt werden muß:
Bei Auslassungen im Wortinneren:
M`gladbach
.....................
etc. etc. etc. ...
Alles Klar ???
.....................
Auszugsweise zitiert aus:
Sick, Bastian: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod:
ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache
copyright: 2004, Kiepenheuer & Witsch, Köln +
SPIEGEL ONLINE GmbH, Hamburg,
(dort: Die Zwiebelfisch Kolummnen)
12. Aufl. 2005, S. 33/34,
ISBN 3 462 03448 0, Euro 8.90
Geschrieben von Scorpio am 24.02.2005 um 21:20:
Zum Thema: Das Apostroph ...
Der Gebrauch des Apostrophs im Überblick
Wo ein Apostroph gesetzt werden kann:
Der Apostroph kann dort gesetzt werden, wo das Pronomen "es" zu "s" verkürzt ist:
Wie geht´s ? Nimm´s leicht ! Hat´s geschmeckt ?, etc.
Seit Zulassung der Rechtschreibreform gilt hier der Apostroph als entbehrlich,
man darf daher auch schreiben:
Wie gehts ? Nimms leicht ! Hats geschmeckt ?, etc.
Der Apostroph kann dort gesetzt werden, wo jemand ein Gewerbe eröffnen
und dazu ein Schild im Genitiv anbringen will:
Bellini´s Bar
Der Apostroph kann gesetzt werden, wenn der unbestimmte Artikel
"ein/eine" zu "n" verkürzt ist, was vor allem bei der Wiedergabe von
gesprochener Sprache auftritt:
Was´n Glück !
und mit Verlaub, i´ zitier´nur:
Steffi ist´ne tolle Sportlerin.
In allen Fällen dieser "Kann" Kategorie bleibt es dem Schreibenden selbst überlassen,
ob er einen Apostroph setzten will oder nicht.
..............
Wo ein Apostroph
nicht mehr gesetzt werden
sollte:
[Auszug] Für das wegfallende Endungs <e bei Verben in der ersten Person Singular:
Ich steh im Regen und warte auf dich.
[Auszug] Für das wegfallende Endungs <e beim Imperativ der zweiten Person Singular:
Halt den Mund !
................
Wo ein Apostroph nicht gesetzt werden darf:
Der Apostroph wird nicht gesetzt bei Verschmelzung von bestimmten Artikeln
und vorangeganger Präposition:
unters Bett
..................
Absolut fehl am Platz ist der Apostroph beim Plural <s:
Clubs
.................
Völlig indiskutabel ist auch die Apostrophierung von Wörtern,
die auf <s enden:
unterwegs
...................
Wo ein Apostroph gesetzt werden
muß:
Bei Auslassungen im Wortinneren:
M`gladbach
.....................
etc. etc. etc. ...
Alles klar auf der
AndreaDoria ???
Möglicherweise grad:

+
???
.....................
Auszugsweise zitiert aus:
Sick, Bastian: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod: ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache
copyright: 2004, Kiepenheuer & Witsch, Köln +
SPIEGEL ONLINE GmbH, Hamburg,
(dort: Die Zwiebelfisch Kolummnen)
12. Aufl. 2005, S. 33/34,
ISBN 3 462 03448 0, Euro 8.90
Geschrieben von Bugno am 16.11.2016 um 08:38:
RE: Zum Thema: Das Apostroph ...
Immer häufiger verwenden Wappler, die gelernt haben, dass das "wie" böse ist, Ausdrücke wie "so schnell als möglich".
Also: "wie" bei Vergleichen mit Gleichheit
"als" bei Vergleichen von ungleichen Größen
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