allgemeiner doping-diskussions-thread |
30.10.2006 18:13
Flahute
orange butt

Dabei seit: 16.03.2006
Fan von: Doping-Gegnern
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Original von Donishäusle
aber aus zwei übertretenen Grenzwerten einen Verdacht konstruieren ist schlicht nicht haltbar. |
Es ist ja v.a. das entsprechende Datum der beiden Grenzwertüberschreitungen, nämlich jeweils kurz vor Olympischen Wettkämpfen, das mich einen Verdacht bekommen ließ...
Ansonsten halte ich Deine Argumentation hinsichtlich der verschiedenen Höhenlagen allerdings für schlüssig.
__________________ Every society honours its live conformists and its dead troublemakers.
(Mignon McLaughlin)
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30.10.2006 19:48
DjHans
Danke Jan!

Dabei seit: 02.03.2006
Fan von: Ulle, Hilde, Gibo, Fabü
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Original von Flahute
| Zitat: |
Original von Donishäusle
aber aus zwei übertretenen Grenzwerten einen Verdacht konstruieren ist schlicht nicht haltbar. |
Es ist ja v.a. das entsprechende Datum der beiden Grenzwertüberschreitungen, nämlich jeweils kurz vor Olympischen Wettkämpfen, das mich einen Verdacht bekommen ließ...
Ansonsten halte ich Deine Argumentation hinsichtlich der verschiedenen Höhenlagen allerdings für schlüssig. |
Dem ist nichts hinzuzufügen.
__________________ Danke Jan, für die tollen Jahre. Du bist der "Tourgott"!
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Vive le Tour!
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30.10.2006 23:29
DjHans
Danke Jan!

Dabei seit: 02.03.2006
Fan von: Ulle, Hilde, Gibo, Fabü
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Nun ok, wenn ich unschuldig bin, dann würde ich auch versuchen meinen Ruf in der Öffentlichkeit zu wahren. Nur würde ich dann nicht auch einfach sachen erzählen, die einfach nicht stimmen, wenn ich da so an den "ach so sauberen" Dr.Ernst Jakob denke, der zufälligerweise auch was mit Gerolsteiner zu tun hat...
Ich weiß nicht ob ich das richtg einschätze, aber ich würde sogar sagen, dass das ganze was die breite Medienöffentlichkeit angeheht gelungen ist und Otto Normal Bürger sie für die arme Evi, die willkürlich nicht starten durfte halten.
Die Regeln gibt es eben und daran muss man sich halten und zwar alle, auch die 12 anderen, die es erwischt hat.
__________________ Danke Jan, für die tollen Jahre. Du bist der "Tourgott"!
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Vive le Tour!
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31.10.2006 00:25
Sense unregistriert
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| RE: allgemeiner doping-diskussions-thread
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Wie Dumm ist Deutschland??
Das Doping den Radsport regiert ist ja wohl keine frage! Wenn man sich mal überlegt wie ein Körper 3 Wochen eine schwere Landes Rundfahrt aushalten soll, das geht eigtl. nicht!
Aber das is ja egal. Wenn jetzt alle wieder frei gesprochen werden bis auf Ullrich dann macht Deutschland sich wieder zur lach nummer. Denn Basso und Konsorten fahren wieder Tour und Ulle sitz vorm TV. Das sie was genommen haben ist keine Frage, wenn man ihnen es nicht nach weißen dann soll man sie fahren lassen denn es ist ihr leben. Alle fahren bis auf Ullrich denn der BDR will unbedingt ein Doping gesetzt einführen was es noch nicht gibt damit Deutschlands Tour hoffnung zuhause sitzt und die ander voll gespritzten fahren alle. Das Thema Doping wird sehr schwer sein aus dem Radsport auszuschließen. Dann sollte man die Rundfahrten vielleicht einfacher machen, dadurch werden sie auch noch spannender. Aber das soll man ja den "Chefs" überlassen.
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31.10.2006 14:59
Donishäusle
E'richtige Schwarzwälder und zweifellos naiv.

Dabei seit: 17.02.2003
Herkunft: Schwarzwald Fan von: Dölerich Hirnfidler, Eric Moussambani
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Original von jonas
Die Art und Weise war schlicht nicht in Ordnung, vor allem, da man ja jetzt weiss, dass einige Sachen schlicht falsch waren. |
Welche meinst Du jetzt konkret?
__________________ Go funk yourself
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31.10.2006 22:39
Donishäusle
E'richtige Schwarzwälder und zweifellos naiv.

Dabei seit: 17.02.2003
Herkunft: Schwarzwald Fan von: Dölerich Hirnfidler, Eric Moussambani
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| Zitat: |
Original von jonas
Es wurde ja behauptet, dass Sachenbacher ständig über dem Grenzwert liegen würde (zumindest kam das so rüber) und dem ist anscheinend nicht so. |
Da die Gute noch gelegentlich Rennen gefahren ist, konnte man das schwerlich behaupten. Es wurde allerdings behauptet, dass sie den Grenzwert nur schwer halten kann (ohne zu dopen), wenn sie Höhentrainigslager wie andere Langläufer auch bestreitet, weil sie eben einen hochnormalen Wert habe und stark auf die Trainingslager anspricht.
Wenn man nicht daran geglaubt hätte, das sich das bestätigen könnte, hätte man wohl kaum die freiwillige Belastungsstudie unternommen. Bei Filbrich hat es sich bestätigt, Göhring sowieso, Sachenbacher zumindest nicht so ausgeprägt, dass es eine Ausnahmegenehmigung rechtfertigen würde. Jetzt muss sie halt speziell darauf achten wo, und wie lange sie in der Höhe trainiert.
Ich bin noch gespannt auf den Bericht, vielleicht werden die Messwerte ja sogar veröffentlicht
Wie gesagt, die Art und Weise wie Behle und Jakob das in der Öffentlichkeit gehandelt haben, war eine Katastrophe. Letztlich war es ein Betreuungsfehler Jakobs von dem er wahrscheinlich ablenken wollte.
btw: Hab ich schon erwähnt das meine Freundin mal nach einer Wo. Engadin einen Wert von 17,1 g/l hb hatte (sonst um 15)....Damit hätte sie noch nicht mal bei den Männern laufen dürfen.
__________________ Go funk yourself
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02.11.2006 17:30
kuestentanne
Buten-Kieler

Dabei seit: 05.08.2002
Herkunft: Stockholm Fan von: THW KIEL
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http://www.abendblatt.de/daten/2006/10/30/631881.html
Hab ich schon vor Jahren was drüber gelesen. Ursprünglich kommt diese Bodybuilder-Bewegung aus der Schweiz, glaub ich.
Ob´s wirklich die Lösung ist, sei mal dahingestellt. Wenn man genug Talent zur Autosuggestion hat, kommt man auch unbeschadet durch nen Lügendetektor ...
Ich kann mir z.B. vorstellen, dass Hamilton den Test locker besteht, der glaubt doch das, was er sagt ...
__________________ Love people, use things, the opposite never works!
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02.11.2006 19:43
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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also an den unsichtbaren zwilling zu glauben, wäre wirklich eine saubere leistung.
floydi mit seinem umtrunk hat es da doch leichter.
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03.11.2006 18:10
Aubisque
Gruppetto-Fahrer

Dabei seit: 16.10.2006
Herkunft: Buchholz (Nordheide) Fan von: Tour de France, GP Buchholz
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Ich fürchte, mit der Forderung nach DNA-Tests haben sich die Team-Chefs in eine Sackgasse begeben.
Der Nutzen dürfte eher gering sein, da ein DNA-Vergleich erst dann zum Einsatz kommt, wenn das nächste Doping-Netzwerk auffliegt und Blutbeutel o.ä. nicht zugeordnet werden können. In diesem Fall würden die Ermittlungen von staatlichen Stellen durchgeführt, die solche Abgleiche - wenn überhaupt - nur unter bestimmten Bedingungen durchführen dürfen. Ich bin deshalb nicht überzeugt, daß bei der Operacion Puerto ein solches Verfahren stattgefunden hätte, auch wenn Ullrich, Basso und Co. eine Probe abgegeben hätten.
Ich kann aus der Ferne nicht beurteilen, wie die Verbundenheit der Fahrer untereinander ist. Wenn zur Operacion Puerto erstmalig DNA-Proben abgegeben worden wären, hätte man Präzedenzfälle geschaffen, die die Position der Fahrergesamtheit für die Zukunft erheblich geschwächt hätte. Das wäre einem Dammbruch gleichgekommen. Mit Verweis auf diesen Fall hätte man demnnächst weitere derartige Untersuchungen ohne größeren Widerstand durchsetzen können.
DNA-Tests sind durchaus ein erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, wie er in anderen Berufsgruppen nicht üblich ist. Und wenn ich die Äußerungen von Bettini, Valverde und Pozzato richtig deute, wäre es besser gewesen, wenn sich die Team-Chefs zu diesen schwerwiegenden Änderungen mit der Fahrergewerkschaft zusammengesetzt hätten.
Für die Bekämpfung von Doping gibt es sowieso geeignetere Mittel, wie Blutvolumen-Test. u.s.w.
Btw: Nach unbestätigten Berichten liegt von Jan Ullrich eine Speichelprobe vor, die er nach seiner Hausdurchsuchung bei der Schweizer Polizei abgegeben hat. Insofern dürfte er persönlich einer weiteren Abgabe gelassen entgegensehen - sofern der erste Abgleich keine Übereinstimmung zeigte.
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06.11.2006 12:15
skoog
Lokomotive
Dabei seit: 13.05.2005
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| Erster DNA-Test im Vertrag
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Ruslan Ivanov heißt nach einer Meldung der Website tuttocicweb der erste Profi, der einen Vertrag mit entsprechender Klausel unterzeichnet hat. Das italienische, in der Szene nicht sonderlich gelittene Continental-Team Amore & Vita, das den Russen verpflichtete, setzt damit die unter Fahrern höchst umstrittene Antidopingmaßnahme in die Tat um. Mit Beginn des kommenden Jahres soll sich jeder neu verpflichtete Fahrer bei Vertragsunterzeichnung einem DNA-Test unterziehen.
Quelle:
http://www.radsport-aktiv.de/sport/sportnews_41139.htm
edit: Der Inhalt passt doch viel eher hier hin, nicht?
zabelfan
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06.11.2006 20:52
Flahute
orange butt

Dabei seit: 16.03.2006
Fan von: Doping-Gegnern
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| Zitat: |
Original von Windkante
ist doch auffällig, wer sich dagegen ausspricht |
Nun ja, es besteht immerhin ein kleiner Unterschied, ob man vor Vertragsunterzeichnung per se einen DNA-Test machen muss, oder ob es sich um eine besondere Situation mit eindeutigen Verdächtigungen handelt, welche durch solch einen Abgleich am schnellsten aus der Welt zu räumen wären...
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(Mignon McLaughlin)
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07.11.2006 08:21
TourOnline
Giro-Sieger

Dabei seit: 15.12.2002
Herkunft: Bremen Fan von: Bremen und seinem großen Fußballclub :), Radsport (u.a. Zabel), Tennis (Safin, Kiefer) Eurosport, Linkin Park, Jack Johnson, Katie Melua, The Streets, ...
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| Zitat: |
Original von Aubisque
Ich fürchte, mit der Forderung nach DNA-Tests haben sich die Team-Chefs in eine Sackgasse begeben.
Der Nutzen dürfte eher gering sein, da ein DNA-Vergleich erst dann zum Einsatz kommt, wenn das nächste Doping-Netzwerk auffliegt und Blutbeutel o.ä. nicht zugeordnet werden können. In diesem Fall würden die Ermittlungen von staatlichen Stellen durchgeführt, die solche Abgleiche - wenn überhaupt - nur unter bestimmten Bedingungen durchführen dürfen. Ich bin deshalb nicht überzeugt, daß bei der Operacion Puerto ein solches Verfahren stattgefunden hätte, auch wenn Ullrich, Basso und Co. eine Probe abgegeben hätten. |
Das wage ich zu bezweifeln. Ich denke schon, dass die Proben Nutzen haben, vor allem in der Abschreckung. Das so ein Netzwerk wie das von Fuentes auffliegen könnte, hat sich wahrscheinlich keiner gedacht, ist aber passiert. Und sowas kann auch immer mal passieren und wenn es dann passiert und Fahrer X hat sich dort versorgt, ist er theoretisch überführt (in der Praxis kommen dann noch die Verhandlungen und so, aber das ist jetzt unwichtig 
).. Ich denke, dass sich so schon einige denken könnten, dass sie das lieber lassen, die DNA-Proben nehmen den Dopern eine gewisse Sicherheit..
Eine Frage im Anschluss: Haben sich auch alle Continental-Teams zu den Proben verpflichtet? Dachte, das wären nur die PT-Teams gewesen..
__________________ > Cyclingnews.de
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