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Zum Ende der Seite springen Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?
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22.06.2007 21:48

deutscher baske
Finisseur

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Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Bin im april das erste und einzige mal 190 km gefahren. War dannach zwar nicht völligkaput und konnte auch noch gehen Augenzwinkern aber vorstellen, dass jede woche zumachen kann ich mir nicht, da das wohl zu viel für mich wäre. Fahre bisher in der woche zwischen 250 und 350 km und immer so touren zwischen 70 und 100 km.
Wie trainiert ihr, damit touren über 150 km zur normalität werden?




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22.06.2007 21:52

KönigderBernina
Weltmeister

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Na halt lang und langsam Radler (Jacques Tati)
Augenzwinkern


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22.06.2007 22:22

deutscher baske
Finisseur

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

wenns langsam wäre. ich lese immer was von 31-er schnitt auf 150 km ohje...
ich fahr auf 100 mit normalem wind und g1-puls im flachen (140) und 7 mal 2/3 km anstiege (durchschnittl. 3,3 %) einen schnitt von 29,4/ 29,5 .




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22.06.2007 22:39

Lenkerband
Das Band am Lenker

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von deutscher baske
wenns langsam wäre. ich lese immer was von 31-er schnitt auf 150 km ohje...
ich fahr auf 100 mit normalem wind und g1-puls im flachen (140) und 7 mal 2/3 km anstiege (durchschnittl. 3,3 %) einen schnitt von 29,4/ 29,5 .


An den Schnitten anderer, vorallem leistungsorientierten Amateuren, darf man sich keineswegs messen. Sowieso wird aus einem 28er Schnitt gerne mal ein 30er, aus einem 30er gerne mal ein 32/33er gemacht. Im normalen Grundlagenausdauertraining darf die Geschwindigkeit eigentlich keine große Rolle spielen. Höchstens denjenigen, die solch lange Rennen über 150 Kilometer fahren, sollten das.
Dazu kommt natürlich der Unterschied ob man alleine oder in der Gruppe trainiert. Folglich ist ein Schnitt von 29/30 auf 100 km wenn du alleine fährst keine schlechte Leistung.




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22.06.2007 22:39

Arno
unregistriert
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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Erstmal nicht groß auf den Schnitt schielen. Mit Leuten kommt so ein Schnitt recht schnell zustande.

Ein zeitlich realistisches Ziel setzen, z.B. den Rad-Marathon X am Tag X.

Grundlagenausdauer stark verbessern mit Fahrten um 4h mittlerer Intensität, Fettstoffwechsel trainieren mit nüchtern losfahren, nach zwei Stunden erst was kohlenhydrathaltiges zu essen anfangen.

Am Wochenende, wenn das Wetter nicht absolut zu schlecht ist, sehr lange (vielleicht landschaftlich interessante) Ausfahrten mit 8h+ unternehmen. Leute suchen, die da auch drauf Bock haben, ist dann nicht so öde.

Wenn es für Dich Sinn macht und Du die Zeit für solche Umfänge hast , kannst Du die Belastung steigern, indem Du versuchst den Schnitt zu erhöhen oder am Samstag und Sonntag hintereinander zu fahren. Dehnpausen während der langen Ausfahrten nicht vergessen.

Sehr wichtig: alle vier, besser drei Wochen eine wirklich belastungsarme, leichte Woche dazwischenschieben.

Wenn Du das jede Saison so machst, merkst Du irgendwann, das Du so Touren besser verkraften kannst.

Edit: Ach so, um die Spritzigkeit nicht zu verlieren, kannst Du immer mal wieder Intervalle einstreuen, bzw. Trainingsphasen, in denen Du das mal wieder vermehrt trainierst. Ist ja alles so ein bisschen die Quadratur des Kreises ...


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 22.06.2007 22:45.

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22.06.2007 22:50

deutscher baske
Finisseur

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

vielen dank für eure hinweise.
also damit ihr mich nochwas besser einschätzen könnt: habe bis mai von letztem august an radsport als leistungssport betrieben und wurde auf rennen trainiert. da das mit den rennen aber nicht so hinhaute habe ich mich entschlossen für mich den leistungssport weiter zu betreiben, weil ich dann vor allem zeitlich freier in meiner trainingsgestaltung bin und das für die schullaufbahn auch notwendig geworden ist. habe natürlich jetzt noch mehr zeit, da ich ferien habe und möchte diese auch dazu nutzen, meine trainingsumfänge weiter auszufüllen. ich gehe seit 2/3 wochen wieder darauf zu, dass ich so 3 h 30 min und somit 100 km fahre. wenn das wetter wieder beständiger ist möchte ich das auf 4h/4h 30 min. hochschrauben. bin 17 (im august 18) jahre alt und fahre diese umfänge mittlerweile alleine. bei den 100km-touren fahre ich insgesamt ca. 21 km bergauf (zwischen 2 und 7%) und das selbe auch bergab. der rest ist sogut wie ausschließlich flach.


@ arno:
trainierst du so, wie du es mir geschrieben hast? kann mir gar nicht vorstellen, dass 8 h fahrt zur regel werden können blinzelnd aber ich versuchs.




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22.06.2007 22:57

Arno
unregistriert
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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Habe ich früher. Geschäftliches und vor allem seit letztem Jahr auch Familie lassen solche Umfänge nicht mehr zu. Es stellt sich irgendwann auch die Frage nach dem Sinn.

8h sind doch gar nix ... aber zur Regel wird das auch nicht unbedingt. Das merkst Du schon. Du brauchst wahrscheinlich auch Kompensationsfahrten hinterher, vergiss nicht die turnusmäßige ruhigere Woche und überlege Dir mal, wie Du Deine Rumpf- (Rücken-) und Halsmuskulatur ausgleichsmäßig stärken kanst.

Edit: kennst Du den Begriff "Übertraining"? Schau Dir bitte zur Vorsicht mal genau an, was das bedeutet. In Deinem Alter würde ich aber eigentlich auch nicht unbedingt über so Umfänge gehen, Dein ganzer Körper wird ja sehr belastet und Du musst befürchten, in ein paar Jahren in eine tote Phase zu kommen.

Hast Du keinen Trainer, mit dem Du Dich mal absprechen kannst?


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 22.06.2007 23:04.

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22.06.2007 23:56

diamant
Lokomotive

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von deutscher baske
ich lese immer was von 31-er schnitt auf 150 km ohje...

Wo liest du das?
Kommt auch auf die äußeren Umstände an (z.B. war das evtl. bei einer RTF oder einem Rennen), wie sowa zu bewerten ist.
Auf einem Rundkurs (d.h. nicht permanent Rückenwind) alleine 150km mit einem 31er fahren geschieht in der Regel auch nicht locker; selbst den absoluten Cracks unter den Usern dürfte das etwas Anstrengung bereiten *unschuldigtu* .

250 bis 350 km pro Woche sind im Übrigen schon relativ gut. Insbesondere eine lange Runde fährt sich, wie schon erwähnt wurde, leichter (mental, und außerdem kann man sich einen Teil der Strecke im Windschatten erholen), wenn man das nicht alleine absolvieren muß. Ich würde versuchen, mich irgendeiner Trainingsgrupe anzuschließen, die am Wochenende ab und zu längere Ausfahrten macht. OK - das sagt sich so leicht, erstmal muß man eine passende finden tja.... .




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Homer: "Ich trinke nie wieder Bier."
Verkäufer: "Bier, Bier..."
Homer: "Ich nehm 10!"

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von diamant: 23.06.2007 00:01.

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23.06.2007 08:40

deutscher baske
Finisseur

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von Arno
Habe ich früher. Geschäftliches und vor allem seit letztem Jahr auch Familie lassen solche Umfänge nicht mehr zu. Es stellt sich irgendwann auch die Frage nach dem Sinn.

8h sind doch gar nix ... aber zur Regel wird das auch nicht unbedingt. Das merkst Du schon. Du brauchst wahrscheinlich auch Kompensationsfahrten hinterher, vergiss nicht die turnusmäßige ruhigere Woche und überlege Dir mal, wie Du Deine Rumpf- (Rücken-) und Halsmuskulatur ausgleichsmäßig stärken kanst.

Edit: kennst Du den Begriff "Übertraining"? Schau Dir bitte zur Vorsicht mal genau an, was das bedeutet. In Deinem Alter würde ich aber eigentlich auch nicht unbedingt über so Umfänge gehen, Dein ganzer Körper wird ja sehr belastet und Du musst befürchten, in ein paar Jahren in eine tote Phase zu kommen.

Hast Du keinen Trainer, mit dem Du Dich mal absprechen kannst?


Also für die rücken und halsmuskultaur habe ich genug übungen, da ich zu meiner vereinszeit im winter immer einmal die woche gymnastik/ zirkel und koordinierungstraining hatte. Bis mai lief auch alles, sowohl dieses, als auch radtraining mit trainern ab.
Trainer, mit dem ich mich absprechen könnte habe ich leider keinen mehr, da ich mich mit dem aus dem verein ein bishen überworfen habe. Wollte iegntlich dort weiter mittrainieren, er hats aber zur bedingung gemacht, dass ich dann auch rennen fahre.
Übertraining ist ein gutes stichwort. Die frage stelle ich mir auch oft, ob ich nicht manchmal zu viel mache. Ich fahre jetzt schon mehr in der woche, als die ausm verein. ich werde mich in der hinsciht mal schlau machen.
vielen dank für deine ausführlichen hinweise smile




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23.06.2007 08:42

deutscher baske
Finisseur

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von diamant
Zitat:
Original von deutscher baske
ich lese immer was von 31-er schnitt auf 150 km ohje...

Wo liest du das?
Kommt auch auf die äußeren Umstände an (z.B. war das evtl. bei einer RTF oder einem Rennen), wie sowa zu bewerten ist.
Auf einem Rundkurs (d.h. nicht permanent Rückenwind) alleine 150km mit einem 31er fahren geschieht in der Regel auch nicht locker; selbst den absoluten Cracks unter den Usern dürfte das etwas Anstrengung bereiten *unschuldigtu* .

250 bis 350 km pro Woche sind im Übrigen schon relativ gut. Insbesondere eine lange Runde fährt sich, wie schon erwähnt wurde, leichter (mental, und außerdem kann man sich einen Teil der Strecke im Windschatten erholen), wenn man das nicht alleine absolvieren muß. Ich würde versuchen, mich irgendeiner Trainingsgrupe anzuschließen, die am Wochenende ab und zu längere Ausfahrten macht. OK - das sagt sich so leicht, erstmal muß man eine passende finden tja.... .


Erstmal danke, dass ihr mich so beruhigt Augenzwinkern hatte das in bezug auf rtf von einem user hier vor kurzem gelesen. Hatte dabei vergessen, wie viel es ausmacht in einer gruppe zu fahren.




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23.06.2007 08:44

MiniMops
Finisseur

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Dabei seit: 07.06.2003

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Lang und ruhig fahren, also immer im aeroben Bereich Ga1 und 2. Bei großen Distanzen jede Stunde was kleines futtern und regelmässig trinken.
Optimal für Fettstoffwechselfahrten sind RTFs. Man nehme die längste Tour, ca. alle 30 km Verpflegung...was will man mehr.

So wie du die 100km touren fährst, fährst du dann auch die 150km oder 200km touren. Alles eine Frage der Adaption durch regelmässiges Training dieser Distanzen.

PS: Minimops hat Rennform (BMI=21...brummbrummSPAM )




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Ich hatte eine schwere Kindheit...bin ohne Zähne auf die Welt gekommen! :tuet:
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23.06.2007 09:26

Donishäusle
E'richtige Schwarzwälder und zweifellos naiv.

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Dabei seit: 17.02.2003
Herkunft: Schwarzwald
Fan von: Dölerich Hirnfidler, Eric Moussambani

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von deutscher baske
Hatte dabei vergessen, wie viel es ausmacht in einer gruppe zu fahren.


Zunächst mal: Gruppe fahren ist ein enormer Unterschied, dass sollte Dir vom gelegentlichen Vereinstraining eigentlich noch bekannt sein.

Weiterhin weiß ich nicht so ganz worauf Du eigentlich trainierst. 200km Runden als alltäglich wegzustecken ist erstens kein sehr sinnvolles Ziel, weil das praktisch unmöglich ist.
Willst Du öfter mal eine anspruchsvolle RTF fahren? Dann sind längere Einheiten, die aber auch nur 120 bis 150km betragen können und auch mal ordentlich Höhenmeter haben hilfreich. Solls mal ein Rennen (JM oder Amateure) kommst Du um höhere Intensitäten nicht herum (die sind übrigens auch für die RTF gut)? Dann sind die Gesamtkilometer auch nicht entscheidend, auch der Schnitt nicht, weil man nach einem harten Intervall unbedingt locker ausfahren sollte.
Vielleicht willst Du ja aber auch nur Kilometer fressen, um am Ende möglichst viel gefahren zu sein. Das ist für mich persönlich zwar überhaupt nicht nachvollziehbar, aber dann kannst Du auch auf Intensitäten weitgehend verzichten. Ruhetage, bzw. ruhige Wochen sind aber auch in diesem Fall sehr wichtig

Also wie gesagt: entscheidend scheint mir mir die Frage, was Dein Ziel sein soll, oder ob Du überhaupt eins haben willst keine ahnung




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Go funk yourself
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23.06.2007 10:56

RüCup
Finisseur

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Dabei seit: 19.06.2006
Herkunft: Essen

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von diamant
Zitat:
Original von deutscher baske
ich lese immer was von 31-er schnitt auf 150 km ohje...

Wo liest du das?


im tour-forum großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen


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23.06.2007 12:15

Piti
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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von Arno
Grundlagenausdauer stark verbessern mit Fahrten um 4h mittlerer Intensität, Fettstoffwechsel trainieren mit nüchtern losfahren, nach zwei Stunden erst was kohlenhydrathaltiges zu essen anfangen.

Das ist ein schlechter Rat.

Zum einen ist es im Hungerstoffwechsel nicht möglich, große Leistung zu erbringen, zum anderen geht es an die "Substanz", da der Organismus für den Glucosebedarf bestimmter Organe und Zellen (ZNS, Erythrocyten) auf seine Proteinvorräte zurückgreifen muss, weil Fett nicht in Zucker umgewandelt werden kann.

Also vor dem Losfahren immer schön Brötchen oder Müsli mampfen. Fett brennt in der Flamme der Kohlenhydrate.


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23.06.2007 12:59

MiniMops
Finisseur

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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von Piti
Zitat:
Original von Arno
Grundlagenausdauer stark verbessern mit Fahrten um 4h mittlerer Intensität, Fettstoffwechsel trainieren mit nüchtern losfahren, nach zwei Stunden erst was kohlenhydrathaltiges zu essen anfangen.

Das ist ein schlechter Rat.

Zum einen ist es im Hungerstoffwechsel nicht möglich, große Leistung zu erbringen, zum anderen geht es an die "Substanz", da der Organismus für den Glucosebedarf bestimmter Organe und Zellen (ZNS, Erythrocyten) auf seine Proteinvorräte zurückgreifen muss, weil Fett nicht in Zucker umgewandelt werden kann.

Also vor dem Losfahren immer schön Brötchen oder Müsli mampfen. Fett brennt in der Flamme der Kohlenhydrate.


Uiui da hat einer in Bio aber nicht aufgepasst. Ich versuch's ja, ich versuch's ja

Bei aerober Energiegewinnung werden Kohlenhydrate und Fette gleichermassen verbrannt. Verhältnis hängt von der Intensität ab.
Ohne KHs geht jedoch garnix. Deshalb auch Fett verbrennt im Feuer der Khs. Wenn die KH Speicher des Körpers leer sind, dann kommt der "Mann mit dem Hammer".
Was essen muss nicht sein, erst wenn sehr lange gefahren wird oder sehr intensiv. Dann futtert man während der Fahrt um seine körpereigenen Speicher zu schonen und nicht leer zu fahren.




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23.06.2007 13:13

Arno
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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von Piti
Zum einen ist es im Hungerstoffwechsel nicht möglich, große Leistung zu erbringen, zum anderen geht es an die "Substanz", da der Organismus für den Glucosebedarf bestimmter Organe und Zellen (ZNS, Erythrocyten) auf seine Proteinvorräte zurückgreifen muss, weil Fett nicht in Zucker umgewandelt werden kann.

Also vor dem Losfahren immer schön Brötchen oder Müsli mampfen. Fett brennt in der Flamme der Kohlenhydrate.

Man braucht nicht viel für das bisschen Radfahren im mittleren bis unteren Bereich GA1 und GA2. Schon mal so 8h oder mehr aus dem Fettstoffwechsel gefahren? Man glaubt ja gar nicht, wo die ganze Energie daherkommt.

Kommt aber.

Natürlich erstmal nicht für hohe Belastung. Und wenn Du den Fettstoffwechsel trainieren willst, musst Du das im unteren bis mittlereren Bereich anfangen, "große Leistung" ist da gar nicht gefragt. Morgens nüchtern los zu fahren, wo ist das Problem? Ich z.B. kriege da eh nix runter.

Wenn man natürlich nur 60 kg wiegt und mager wie ein Skelett ist, sollte man da schon mal was vorher essen. Ich jetzt wiege an die 100 kg, groß, nicht dick, da ist das kein Problem.

Während des Fahrens ab und zu ein Bisschen was essen ist nötig. Der Spruch mit dem Feuer der Kohlenhydrate ist aber, wenn ich mich richtig erinnere, ein wenig zu plakativ. So trivial ist das glaube ich auch nicht.


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23.06.2007 13:22

Arno
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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von deutscher baske
Trainer, mit dem ich mich absprechen könnte habe ich leider keinen mehr, da ich mich mit dem aus dem verein ein bishen überworfen habe. Wollte iegntlich dort weiter mittrainieren, er hats aber zur bedingung gemacht, dass ich dann auch rennen fahre.
Übertraining ist ein gutes stichwort. Die frage stelle ich mir auch oft, ob ich nicht manchmal zu viel mache. Ich fahre jetzt schon mehr in der woche, als die ausm verein. ich werde mich in der hinsciht mal schlau machen.
vielen dank für deine ausführlichen hinweise smile

Du müsstest auch wirklich beachten, daß Du einen kontinuierlichen Aufbau über die Jahre hinkriegst, also Dich jetzt nicht verheizt. Ich selber habe für den Junioren U 19 - Bereich kein Know-How und das ist wahrscheinlich auch nicht so einfach mit Googeln zu finden.

Es gibt allerdings glaube ich ganz gute Bücher. Und ich habe einen Radsport-Kollegen, der Diplom-Sportlehrer ist. Der weiß sicher mehr darüber und ggf. über geeignete Doku. Kann ich mal fragen, wenn der aus dem Urlaub zurück ist.

Am besten Du suchst Dir einen anderen Trainer/Verein, der nicht diese Rennansprüche an Dich stellt, oder das voraussetzt. Was hast Du eigentlich gegen Rennen?


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 23.06.2007 21:19.

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23.06.2007 14:14

Piti
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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von Arno
Man braucht nicht viel für das bisschen Radfahren im mittleren bis unteren Bereich GA1 und GA2. Schon mal so 8h oder mehr aus dem Fettstoffwechsel gefahren? Man glaubt ja gar nicht, wo die ganze Energie daherkommt.

Gezwungenermaßen. Eine Erfahrung, die ich nicht wiederholen muss.

Zitat:
Natürlich erstmal nicht für hohe Belastung. Und wenn Du den Fettstoffwechsel trainieren willst,

Will ich nicht, braucht auch keiner. Ein normaler Mensch trainiert seinen Fettstoffwechsel im Schlaf. Hungerstoffwechsel (Fettverstoffwechselung zu Ketonkörpern, Gluconeogenese) ist eine ganz alltägliche, im gesunden Organismus "automatisch" ablaufende Lebensfunktion. Damit z.B. das Gehirn als einer unserer größten Energieverbraucher die Abbauprodukte des Fettsäurestoffwechsels als überwiegende Energiequelle zu nutzen beginnt, müsste man schon wochenlang hungern. Vorher wird die Muskulatur verheizt.

Zitat:
Morgens nüchtern los zu fahren, wo ist das Problem?

Kannst du lesen? Steht in meinem obigen Beitrag.

Zitat:
Wenn man natürlich nur 60 kg wiegt und mager wie ein Skelett ist, sollte man da schon mal was vorher essen. Ich jetzt wiege an die 100 kg, groß, nicht dick, da ist das kein Problem.

Über 2 Meter? ziehe den hut Schön, wenn du kein Problem hast, aber dann gib bitte keine falschen Ratschläge mit Allgemeingültigkeitsanspruch.

Zitat:
Während des Fahrens ab und zu ein Bisschen was essen ist nötig. Der Spruch mit dem Feuer der Kohlenhydrate ist aber, wenn ich mich richtig erinnere, ein wenig zu plakativ. So trivial ist das glaube ich auch nicht.

Du glaubst... Wenn ich mal Zeit habe, können wir die biochemischen Grundlagen meinetwegen in einem anderen Thread ausdiskutieren. Die nächsten zwei Wochen nicht.


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Piti: 23.06.2007 15:00.

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23.06.2007 14:20

Piti
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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von MiniMops

Uiui da hat einer in Bio aber nicht aufgepasst. Ich versuch's ja, ich versuch's ja

Ich würde mal vorsichtig sein mit so einer Behauptung. rolling on the floor laughing


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23.06.2007 14:40

Kalmit
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RE: Wie trainiert ihr, um 150/200 km-touren locker wegzustecken?

Zitat:
Original von Piti
Zitat:
Wenn man natürlich nur 60 kg wiegt und mager wie ein Skelett ist, sollte man da schon mal was vorher essen. Ich jetzt wiege an die 100 kg, groß, nicht dick, da ist das kein Problem.

Über 2 Meter? ziehe den hut Schön, wenn du kein Problem hast, aber dann gib bitte keine falschen Ratschläge mit Allgemeingültigkeitsanspruch.


... das ist generell so ein Problem von Arno... *unschuldigtu*

zum Thema: Ich bin ja auch so ein Hungerhaken; 1,83 und 57 kg zur Zeit - und ich denke daran liegt es auch, wenn man Probleme damit hat, mehrere Tage hintereinander viele km abzuspulen - weil einem dann immer die Beine zwicken und sich immer schwerer anfühlen. Ich hab immer so leute wie den Niggel bewundert, die unzählige Male hintereinander sehr lange und harte Touren fahren können - z. B. nach ner harten und langen Kalmit-Tour 2005 fährt der am darauf folgenden Tag bei über 30 Grad Hitze noch ne Runde über 300 km, wo mir die Beine noch unheimlich weh taten... Für die halbwissenschaftliche Trainingstheorie mit Pulsmessern etc. hab ich mich nie interessiert, aber dennoch Trainings- und vorbereitungstechnisch schon einiges rumprobiert. Auch mit dem Essen vor, während und nach den Touren. Es reicht halt einfach nicht. Ich hab wenig Muskulatur und insgesamt wenig Reserven. Mein Körper braucht dann einfach länger, um zu regenerieren!


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